Tempus Est Jocundum: das Mittelalter in Gemona del Friuli

Meine Damen und Herren, bereiten Sie sich darauf vor, mit Tänzen und Überraschungen in die Vergangenheit von Gemona del Friuli einzutauchen, denn die Veranstaltung Tempus Est Jocundum gibt mit wahrhaft einzigartigen Zutaten Einblicke in die Geschichte! Als ich in der Schule aus den Geschichtsbüchern lernte, hätte ich nie gedacht, dass ich eines Tages ein Stück Mittelalter selbst erleben hätte können. Es ist wunderbar, um nicht zu sagen sublim!

Stellen Sie sich vor, Sie tragen die Kleidung eines/einer Adligen und tauchen in eine Vergangenheit von vor über 700 Jahren ein. Tänze, Vorführungen und ein üppiges Bankett in Ihrem Beisein. So beginnt einer der unvergesslichen Abende von Tempus est Jocundum in Gemona del Friuli, wo sich Düfte antiker Speisen aus den gedeckten Tabernen mit Jongleuren, Straßenkünstlern und Handwerkern mischen, die die Ursprünge der heutigen Bräuche und Traditionen wiederaufleben lassen.

Und hier bin ich nun in einem außergewöhnlich edlen Damenkleid, das gekonnt meiner Figur angepasst wurde, Teil der Parade, die durch die Stadt zieht. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einer Emotion die meine Augen strahlen lässt und mein Herz mit Freude erfüllt, werde ich fotografiert und denke an mein Geschichtsbuch zurück.

Gemona, das zum ersten Mal von Paolo Diacono in „Historia Langobardorum“‘ erwähnt wird, erlebte seine historische Glanzzeit unter dem Patriarchat von Aquileia (1077 – 1420). Es war für den Handel zwischen Italien und Europa strategisch. Hier war man verpflichtet, eine Nacht zu bleiben, den Zoll zu bezahlen und die Waren zu kennzeichnen. So wurde aus Gemona bald ein lebendiges Kulturzentrum, eines der wichtigsten im Friaul.

Und nun, sind Sie bereit für die wunderschöne Aufführung? Nein, es ist kein traditionelles Feuerwerk, sondern das „Magnificat“, eine Multivision von Werken und Fresken, die auf die Fassade der Kathedrale und des Glockenturms projiziert werden.

Trommeldröhnen, Fahnen, Künstler und wir befinden uns beim Bankett der Adligen, wo wir, glücklich, in dieser Zeit zu leben, mit allen anstoßen. Raffinierte und fröhliche Tänze folgen aufeinander, aber irgendwann erscheint in einer Theaterszene vor mir eine geheimnisvolle Figur, eine der Hexerei beschuldigte Frau. Ach ja, jetzt fällt mir wieder ein, woher ich sie kenne! Es handelt sich um eine in Volksmärchen vorkommende weibliche Figur, die „Agana“ genannt und oft schrecklicher Missetaten beschuldigt wird, stattdessen ist sie Trägerin des uns überlieferten wertvollen Wissens.

Apropos Bankett, auf den Märkten entdeckte ich einen alten „Hirtenbrauch“, nämlich den über der Glut auf das Brot schmelzen gelassenen Caciocavallo-Käse. Was für ein Genuss! Dabei ist zu bedenken, dass es sich dabei um ihre einzige Nahrung handelte, nach all der harten Arbeit, die sie geleistet hatten, um die Schafe auf die Weide zu bringen.

Plötzlich, als die Rast in der Taberna zu Ende ging, hörte ich den Klang von Trommeln. Ja, er kommt aus der Domnähe. Ich begebe mich so schnell wie möglich dorthin und sehe etwas Wunderschönes! Verzaubert von den Feuerspielen und der Musik, erscheint neuerlich das „Magnificat“ mit seiner Kunst und seiner Pracht. Diesmal bringt es mich zurück in die außergewöhnliche Gegenwart dieser wiederentdeckten Stadt, die sich mit einer klaren Identität präsentiert, die nicht nur mehr verwundet, sondern lebendig und feierlich ist wie ihre Vergangenheit.

Ach, jetzt hätte ich beinahe vergessen, Ihnen vom Schloss zu erzählen! Von der Stadtmitte führt ein kurzer Weg hinauf zu einem Aussichtspunkt, wo Sie die Bedeutung der Lage des Schlosses zwischen Aquileia und Zuglio verstehen werden und den Grund für so viel faszinierende Geschichte.

Also worauf warten Sie noch?

Meine Damen und Herren, Tempus est Jocundum.

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